homöopathische Fotografie

Persönliche Beschreibung einer rheumakranken Frau durch fotografische Homöopathie. Erzählt von Ariane H..

Ich erinnere mich noch gut an die Schlüsselsituation, als ich mit Katharina am Esstisch saß und wir über mein Rheuma und über ihre Arbeit sprachen. Plötzlich sagte sie ... ich kann Dich ja mal fotografieren. Mein erster Gedanke, niemals!!!!!! ... wie sollte ich es ertragen, die Linse, den Focus auf etwas zu richten, was ich seit vielen Jahren zu verbergen suchte? Ich jobbte früher hin und wieder als Modell, wusste also was mich erwartet, nur war mein Körper damals "perfekt". Allein die Vorstellung war fast wie ein Alptraum. Und doch, da war die kleine Stimme die sagte .... tu es, wag es!

 
Und da ich absolutes Vertrauen zu Katharina habe und um ihre sensible und sehr einfühlsame Art mit Menschen umzugehen weiß, wagte ich es. Wir gingen in die Natur und begannen Fotos von meinen geschwollenen und teilweise deformierten Gelenken, von meinem Körper, von meinem Gesicht zu machen. Sehr nah, sehr intim, sehr persönlich.
 
Die Aktion als solche kostete mich große innere Überwindung und doch ... einmal begonnen entstand wie eine Eigendynamik, fast ein Rausch. Endlich durfte ich mich zeigen, endlich bekam der Körper die Aufmerksamkeit, die ihm schon so lange zustand, nach der er sich so sehr gesehnt hatte. Der Teil die Bilder zu machen allein, war schon sehr heilsam.
 
Dann die Fotos selber ... ein sehr emotionaler Moment, der mit Vorsicht und Achtsamkeit begangen wurde. Lange und immer wieder konnte ich mir selbst in die Augen schauen, betrachtete meine Füße, Hände und Körper. Jedes Mal entdeckte ich Neues, entdeckte ich mich ... mich selbst. Und jedes Mal schloss ich mehr Freundschaft mir diesem Körper, begann ihn zu verstehen und warum ich ihn so lange abgelehnt hatte und sah, daß ich ihn nicht ablehnen musste, dass er wundervoll ist, so wie er ist. Ich begann diesen Körper anzunehmen, ihn zu schätzen und sogar ihm zu danken. Ein unglaublich wichtiger und großer Schritt!!
 
Katharina lieh mir ihre Augen, neutral und nicht von Vorstellungen geprägt, wie etwas zu sein hat. Durch diese Betrachtung hat sie es mir möglich gemacht, einen Raum zu öffnen, in dem auch ich meinen Körper neutral betrachten konnte. Wertfrei und ohne Schuldgefühle. Und was ich sah, war mir bekannt und doch wieder nicht, vertraut und fremd, doch sicher wertvoll. Und liebenswert.
 
Neulich habe ich mir die Bilder angeschaut und wieder haben sie mich so sehr berührt wie damals. Ich sehe die Verletzlichkeit, ich sehe aber auch die Kraft und die Stärke in diesem Menschen. Und ich sehe ... dieser Mensch bin ich!
Ich bin unendlich dankbar, daß Katharina mir dies ermöglicht hat, denn ich weiß, es ist ein wichtiger Baustein auf meinem Weg zur Heilung!
 
Zuvor wurde ich viele Jahre durch Allopathie, einschließlich Mengen an Kortison, behandelt und wurde der Nebenwirkungen sehr müde. Zusammen mit der Unterstützung der Möglichkeit aus Selbstbeobachtung durch detaillierte Fotografien, steigerte ich mein Selbstvertrauen, sowie die Flexibilität der Bewegung meiner Gelenke, was enorme Schmerzlinderung zur Folge hatte. 


(Da die Bilder sehr persönlich sind, bevorzugt die Patientin diese nicht zu veröffentlichen.)